Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, in eine psychosomatische Klinik zu gehen, werden Sie vielleicht einen langen Leidensweg hinter sich haben.
Eine Behandlung in unserer Einrichtung kann Ihnen helfen, sich der seelischen Ursachen Ihrer Symptomatik bewusster zu werden, ein neues Verständnis Ihrer selbst zu entwickeln und erste Schritte zu neuem Erleben und günstigeren Bewältigungsstrategien einzuleiten.
Der Begriff "psychosomatisch" bringt die enge Verbindung zwischen der Seele (Psyche) und dem Körper (Soma) zum Ausdruck. Auch unsere Sprache macht dies deutlich. Sätze wie "Ich habe die Nase voll", "Mir sitzt die Angst im Nacken", "Das schlägt mir auf den Magen" oder "Das bricht mir das Herz" beschreiben, dass emotionale Belastungen zu körperlichen Reaktionen führen.
Jeder von uns kennt Phasen von Niedergeschlagenheit, Erschöpfung, Traurigkeit oder Angst. Sie gehören zum Leben dazu. Wenn sie jedoch lange bestehen bleiben, ohne dass die Ursache dafür gefunden und Veränderungen daraus abgeleitet werden, kann sich daraus eine psychosomatische Symptomatik oder eine psychische Erkrankung (wie Angsterkrankungen, Depressionen, Zwänge, Essstörungen) entwickeln.
Manchmal lässt sich sogar trotz heftiger körperlicher Beschwerden keine organische Ursache finden. Werden die psychischen Ursachen der Symptomatik nicht rechtzeitig erkannt und die Symptome (wie Kopf- oder Magenschmerzen, Verspannungen, Verstimmungen) ausschließlich medikamentös behandelt, kann sich die Symptomatik verstärken. Ein Teufelskreis beginnt.
Als Team von Fachärzten/innen und Psychologen/innen setzen wir die zur Erkennung Ihrer Erkrankung notwendigen fachmedizinischen Diagnoseverfahren ein. Außerdem kooperieren wir mit niedergelassenen Partnern und Krankenhäusern der Umgebung wie der Paracelsus-Klinik Osnabrück.
Wir wollen Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen für Fragen und Wünsche zur Verfügung.
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Zuletzt geändert am: 05.01.10
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